Dauer der Tour: 9 Tage
Gesamtstrecke: 3558 km
davon mit dem Auto: 1764 km
davon mit dem Motorrad: 1794 km
Nach 5 Jahren Abstinenz waren wir zum fünften Mal zu Gast im Tiroler Oberland. Natürlich haben wir uns das Appart Collina der Familie Thöni für unsere Bleibe ausgewählt, schließlich fühlen wir uns hier schon wie zuhause.
Aktuell wird Tirol unter dem Motto "Immer für Dich da" beworben, klingt aber irgendwie genauso unglaubwürdig wie der berühmte Spruch vom "Freund und Helfer" ...
Spätestens seit diesem Jahr frage ich mich, ob Tirol Motorradfahrer noch Willkommen heißt. Aber dazu später mehr ...
Anreise mit dem Auto ( 783 Kilometer )
Essen ● Wuppertal ● Köln ● Limburg ● Wiesbaden ● Darmstadt ● Mannheim ● Heilbronn ● Stuttgart ● Ulm ● Memmingen ● Grenztunnel Füssen ● Heiterwang ● Fernpass ● Landecker Tunnel ● Pfunds
Nach langer Zeit ging es mit unserem Gespann mal wieder nach Tirol, genauer gesagt nach Pfunds.
Das Aufladen der Motorräder am Vorabend verlief natürlich problemlos, selbst für ein romantisches Abendessen an meinem Hochzeitstag blieb noch Zeit :-)
Um 4.15 Uhr morgens riss mich der Wecker aber ganz unromantisch aus den Federn, punkt halb sechs wurde angekuppelt und es konnte losgehen.
Zu unserer Überraschung kamen wir wirklich sehr anständig voran. Wir entschieden uns für die etwas längere Route über die A6 und A81, eine gute Entscheidung, denn laut Verkehrsfunk ging es zwischen Karlsruhe und Pforzheim nicht wirklich vorwärts.
Selbst der Fernpass bereitete uns keine Mühe, also uns nicht - dem Audi schon ...
Das Navigationssystem des oberbayerischen Gefährts meldete eine Sperrung des Lermooser Tunnels und hatte natürlich auch eine Umleitung parat. Diese allerdings führte wirklich in eine Straßensperrung, während der Lermooser Tunnel natürlich frei war. Die 180°-Wende vor der Baustelle mit dem Anhänger war schon legendär. Aber man soll dem Navi ja vertrauen, haben Sie gesagt ...
Der Rest ist schnell erzählt und ist eigentlich wie an jedem Anreisetag:
Motorräder abladen, auspacken, einkaufen, grillen , Playstation zocken. Nebenbei verfolgten wir natürlich das DFB-Pokalendspiel zwischen Arminia Bielefeld und dem VfB Stuttgart. Wir sind angekommen !
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Abfahrt in Essen-Kupferdreh
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Abfahrt in Essen-Kupferdreh
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Bichlbach
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Blindsee
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Blindsee
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Lafairs
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Pfunds
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Pfunds
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Pfunds
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Pfunds
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Pfunds
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Pfunds
Val Müstair ( 183 Kilometer )
Pfunds ● Martina ● Scuol ● Ftan ● Susch ● Auffahrt Flüelapass ● Susch ● Zernez ● Ofenpass ● Müstair ● Mals im Vinschgau ● Graun im Vinschgau ● Reschenpass ● Norbertshöhe ● Martina ● Spiss ● Noggels ● Pfunds
In den letzten 14 Tagen verwöhnte uns der Wonnemonat Mai mit frühsommerlichen Temperaturen. Genau mit unserer Anreise gab es aber einen Cut und wir fanden typisches Aprilwetter vor. Aber nach der letztjährigen Frankreichtour konnte uns nichts mehr schocken und wir waren es gewohnt zu improvisieren. Schnell wurde eine Ersatzroute kreiert und bei abtrocknenden Straßen starteten wir um 13 Uhr zu einer Informationsrunde in die benachbarte Schweiz.
Die immer wachsenden Umwelteinflüsse machen auch vor Pfunds nicht Halt. Aus diesem Grund entschied sich das Land Tirol die B180 zwischen der Kajetansbrücke und dem Reschenpass mit neuen Steinschlag-Galerien auszustatten. Eigentlich sollten die Arbeiten während des Sommers ruhen, aber Murenabgänge sorgten immernoch für eine einseitige Sperrung mit Ampelregelung.
Um dem Verkehrschaos zu entgehen sollte die parallel verlaufende B184 unsere diesjährige Hauptroute sein. Diese führte uns direkt in die Schweiz und bei mittelprächtigen Temperaturen erreichten wir schnell Susch im Kanton Graubünden. Es war wirklich sehr frisch und die Griffheizung lief auf Hochtouren, aber zumindest war es noch trocken, laut Wettervorhersage bewegten wir uns gerade genau am Rand eines Niederschlaggebietes.
Eigentlich sollte es nun direkt wieder zurückgehen, aber einer von uns war der Meinung dem Flüelapass auch kurz begrüßen zu wollen. Frank protestierte zwar kurz, aber schließlich blieb ihm nichts anderes übrig als mir zu folgen :-)
Natürlich kam das was kommen musste ... ein paar Kurven und Höhenmeter später fing es an zu schneien. Schnell schlugen wir den Rückweg ein und über den trockenen Ofenpass ging es zurück Richtung Italien - das war wohl der berühmte Satz mit X !
Nach dem obligatorischen Kirchturm-Foto am Reschensee waren wir doch noch etwas gierig auf ein paar Kurven, über die flüssig zu fahrende Norberthöhe ging es dann noch hinauf nach Spiss, bevor wir dann die Bikes nach knapp 4 Stunden wieder in die Garage stellten.
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Martina
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Auffahrt Flüelapass
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Auffahrt Flüelapass
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Auffahrt Flüelapass
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Ofenpass
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Ofenpass
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Ofenpass
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Ofenpass
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Ofenpass
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Kirchturm von Altgraun
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Spiss
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Spiss
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Spiss
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Pfunds
Alto Adige ( 322 Kilometer )
Pfunds ● Martina ● Norbertshöhe ● Reschenpass ● Mals im Vinschgau ● Alvaneu ● Davos ● Flüelapass ● Susch ● Zernez ● Ofenpass ● Mals im Vinschgau ● Schlanders ● Lana ● Gampenpass ● Mendelpass ● Terlan ● Vöran ● Hafling ● Meran ● Schlanders ● Allitz ● Schluderns ● Graun im Vinschgau ● Reschenpass ● Nauders ● Finstermünzpass ● Pfunds
Es war einfach keine Besserung in Sicht - für den Vorarlberg und für die Schweiz wurden heftige Regenfälle vorhergesagt. Der einzige Lichtblick war heute Südtirol, die Sonnenseite der Alpen ! Der Spruch ist leider nicht von mir, sondern ein Werbeslogan aus dem Jahre 1994. Wir überprüfen heute einfach mal ob da was dran ist ...
Ja ich weiß, die An- und Abreise über die Strada Statale 38 nach, bzw. von Meran war nicht wirklich sehr spannend, aber Hand auf Herz ... besser als sich schon ab 10 Uhr zu betrinken oder ? Zu unserer Überraschung kamen wir zügiger voran als gedacht, hier und da wurden wir von diversen Baustellenampeln ausgebremst, aber insgesamt war es völlig im Rahmen. Da haben wir die SS38 nun wirklich schon deutlich schlimmer erlebt.
Kurz vor Meran konnte dann das Motorradfahren richtig beginnen, über Lana erreichten wir den schön zu fahrenden Gampenpass. Die Route lädt zum fröhlichen Wedeln ein, lediglich im dunklen Tunnel vor der Passhöhe muss man sich etwas konzentrieren. Weiter ging es durch das Etschtal zum Mendelpass, einer der unterschätztesten Pässe Italiens. Er ist nicht sehr hoch, aber landschaftlich und fahrerisch ein Highlight seinesgleichen ! Glaubt mir, der Passo della Mendola verdient wirklich mehr Aufmerksamkeit.
Der Mendelpass war der entfernteste Punkt unserer Route, über Eppian an der Weinstraße ging es langsam zurück nach Meran. Die Straßen rund um Hafling waren fantastisch angelegt - schöne Kurven, kaum Verkehr ... so macht das Leben Spaß !
Apropos Hafling ... Pferdeliebhaber werden nun unruhig, auch Frank rutschte schon nervös im Sattel seiner BMW hin- und her. Ja, die Gemeinde Hafling bei Meran ist tatsächlich Namensgeber für die markanten und charakterlich gutmütigen Vierbeiner.
Ab Meran war es dann mit der Kurvenherrlichkeit wieder vorbei, über die SS38 ging es schnurstracks wieder Richtung Tiroler Oberland. Fast schnurstracks, denn in Laas verließen wir die Strada Statale und befuhren die nicht so bekannte Vinschgauer Höhenstraße nach Mals.
Die Vinschgauer Höhenstraße ist nicht sehr lang, aber dafür sehr intensiv. Eine enge, teilweise unübersichtliche Trasse schlängelt sich oberhalb des Vinschgaus am Berg entlang. Die Autos im Tal kommen einem wir Spielzeugwagen vor - hier oben ist die Welt wirklich noch in Ordnung.
Wir waren spät dran, das Verkehrsaufkommen hielt sich in Grenzen. Aus diesem Grund entschieden wir uns zum ersten Mal den Finstermünzpass nach Nauders zu fahren. Wir hatten Glück, die Arbeiter waren schon im Feierabend, eine gelb blinkende Ampel signalisierte uns eine gemäßigte Durchfahrt.
Wir können mir Fug und Recht behaupten, dass wir heute alles richtig gemacht haben. Es war eine schöne Runde, wir sind trockengeblieben, die Sonne lugte sogar hervor, nur die Temperaturen waren nach nie vor nicht so sommerlich. Aber man kann halt nicht immer alles haben ...
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Pfunds
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Martina
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Martina
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Martina
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Norbertshöhe
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Norbertshöhe
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Gampenpass
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Gampenpass
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Mendelpass
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Schlanders
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Tanas
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Tanas
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Tanas
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Tanas
Schweiz ( 309 Kilometer )
Pfunds ● Martina ● Scuol ● Susch ● Flüelapass ● Davos ● Tiefencastel ● Julierpass ● Sankt Moritz ● Albulapass ● Alvaneu ● Davos ● Flüelapass ● Susch ● Ardez ● Martina ● Pfunds
Neuer Tag - neues Glück !
Über Nacht ist der Regen in Flockenform vom Himmel gekommen, unsere Recherche hat jedoch ergeben, dass sämtliche Passstraßen geöffnet sind - also Griffheizung an und los geht`s ! Es war wirklich recht frisch als wir gegen halb elf die Motoren starteten, aber egal, wir sind ja zum Motorradfahren hier.
Zunächst ging es auf direktem Weg nach Susch, wo wir dann den zweiten Versuch in diesem Jahr unternahmen den Flüelapass zu erklimmen. Es lag wieder Schnee in der Luft, das spürten wir ganz deutlich. Kurz vor der Passhöhe war es dann soweit, aber zum Glück blieb nichts liegen. Trotzdem luden die Wetterbedingungen nicht gerade zu einem langen Verbleib an der Flüela-Hospiz ein. Also schnell ein paar Fotos schießen und dann direkt weiter !
Im Tal war es bekanntermaßen etwas milder, wobei hier die Betonung auf "etwas" liegt. Über Davos erreichten wir den nächsten Höhepunkt, die auf fast 2300 Meter hohe liegende Julierpass-Straße. Hier bot sich das gleiche Bild wie am Flüelapass, kurz vorm Gipfel schneite es erneut ! Aber die Flocken blieben am Visier hängen bevor sie den Asphalt erreichten ! Wieder galt: schnell weiter !
Landschaftlich brauche ich ja über die Schweiz nichts zu schreiben, ist halt die Schweiz, schöner geht es in den Alpen kaum. Wo wir nun mal gerade hier sind darf natürlich die Befahrung des Albulapasses nicht fehlen, und was soll ich groß erzählen ... heute war Murmeltiertag !
Erneut Schnee kurz vorm Gipfel, erneut nur ein paar schnelle Fotos, bloß nicht lange aufhalten bei maximal 5 Grad ! Über die Bundesstraße ging es zurück nach Davos um den Flüelapass nochmal von der anderen Seite zu begutachten ! Kaum zu glauben, die Wolken hingen zwar sehr tief aber es blieb endlich mal trocken !
Wir waren mittlerweile schon ordentlich durchgefroren und sehnten uns nach der warmen Stube und einem kalten Bier. Ich weiß - ein Widerspruch an sich, aber immerhin besser als andersherum :-)
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Flüelapass
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Flüelapass
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Flüelapass
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Flüelapass
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Lai di Marmorera
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Lai di Marmorera
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Julierpass
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Julierpass
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Albulapass
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Albulapass
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Albulapass
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Davos
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Flüelapass
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Flüelapass
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Martina
Top Mountain Motorcycle Museum ( 209 Kilometer )
Pfunds ● Landecker Tunnel ● Oetz ● Sölden ● Timmelsjoch Mautstation ● Sölden ● Oetz ● Landecker Tunnel ● Pfunds
Und nun war es doch soweit … Ruhetag !
Es hatte über Nacht in den Bergen kräftig geschneit, laut Straßenzustandsbericht herrschte auf allen Alpenübergängen eine Schneekettenpflicht. Leider hatten wir diese für unsere Motorräder gerade nicht parat, also schmiedeten wir Pläne für einen motorradfreien Urlaubstag !
Nach einem kurzen Blick auf die Webcam an der Mautstelle Timmelsjoch entschieden wir uns für das Motorradmuseum TOP MOUNTAIN. Jeder hat wahrscheinlich noch die schrecklichen Bilder aus dem Januar 2021 im Kopf, als ein verheerender Brand das höchstgelegene Motorradmuseum Europas nahezu komplett zerstörte. Bereits am 18.11.2021 feierte das Museum die große Wiedereröffnung, was für eine grandiose Leistung !
Auf einer Fläche von 4500 qm findet der Besucher hier insgesamt 620 Exponate, 580 Motorräder und 40 Fahrzeuge. Ein 4D-Kino und ein Panoramarestaurant runden das Freizeitangebot ab.
Ich kann nur für uns sprechen, wir verbrachten hier definitiv mehr Zeit als wir eigentlich eingeplant hatten. Natürlich wäre ich heute lieber mit der FJR übers Timmelsjoch gefahren, aber der Besuch des Museums ist eine wirklich tolle Schlechtwetter-Alternative. Auch die 15 Euro Eintrittsgeld empfinde ich als fair !
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Top Mountain Motorcyle Museum
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Top Mountain Motorcyle Museum - Italien Puch
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Top Mountain Motorcyle Museum
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Top Mountain Motorcyle Museum
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Top Mountain Motorcyle Museum
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Top Mountain Motorcyle Museum - Alcyon ( 1906 )
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Top Mountain Motorcyle Museum - Honda Suzuka ( 1993 )
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Top Mountain Motorcyle Museum - Dähne BMW
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Top Mountain Motorcyle Museum - Vincent Black Shadow
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Top Mountain Motorcyle Museum - Moto Ferrari ( 1959 )
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Top Mountain Motorcyle Museum
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Top Mountain Motorcyle Museum
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Top Mountain Motorcyle Museum - Ducati Streetfighter V4 ( 2024 )
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Top Mountain Motorcyle Museum - Horex
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Top Mountain Motorcyle Museum - Hildebrand & Wollmüller ( 1894 )
Vorarlberg ( 349 Kilometer )
Pfunds ● Prutz ● Landeck ● Flirsch ● Arlbergpass● Flexenpass ● Hochtannbergpass ● Faschinajoch ● Thüringerberg ● Übersaxen ● Furkajoch ● Damüls ● Faschinajoch ● Ludesch ● Brandner Tal ● Stuben ● Arlbergpass ● Flirsch ● Landecker Tunnel ● Prutz ● Pfunds
Ab heute war Wetterverbesserung vorhergesagt, wir wollten das natürlich ausnutzen und entschieden uns für eine schöne Runde durch den Vorarlberg.
Im Vorfeld mussten wir die Route schon ordentlich verändern. Zum einen war die L68 bei Strengen gesperrt und zum anderen, viel wichtiger, ist die Silvretta-Hochalpenstraße nach Steinschlägen die gesamte Saison 2025 nicht befahrbar. Also blieb uns nichts anderes übrig als die An- und Abreise über St. Anton am Arlberg zu planen. Aber alles der Reihe nach ...
Wir hatten einiges vor der Brust, bzw. vor den Rädern, zeitig starteten wir die Maschinen und fuhren Richtung Landeck. Der Wetterumschwung ließ noch auf sich warten, es war schweinekalt und tiefe Wolken säumten den Weg. Zumindest die Straßen trockneten so langsam ab und wir konnten den Arlberg- und Flexenpass schon gut angehen.
Weiter ging es Richtung Montafon, der Hochtannbergpass und das Faschinajoch waren die nächsten Pässe auf unserem heutigen Weg. Es folgte nun das Highlight für heute, von Rankweil kommend ging es das sehr schön zu fahrende Furkajoch hoch. Immerhin, es blieb trocken, bei eisigen Temperaturen brachten uns die Kurven des Furka immerhin auf knapp 1800 Meter.
Bevor es wieder zurück zum Arlberg ging, bogen wir bei Bludenz noch ins Brandnertal ab. Die 12 km lange Stichstraße endet am Parkplatz der Lünerseebahn. Für eine Auffahrt zum Lünersee bleib uns heute leider keine Zeit, steht aber definitiv noch auf meiner To-Do-Liste.
Der Rest des Tages ist schnell erzählt, über den Arlbergpass und die Bundesstraße erreichten wir Flirsch. Hier mussten wir wieder die Autobahn benutzen, fuhren aber dann nicht durch Landeck, sondern nutzen die weitere, aber schnelle Strecke durch den Landecker Tunnel.
Am Ende standen 350 Kilometer zu Buche, es war bereits 18.30 h als wir die Motoren verstummen ließen.
Ab morgen sollte aber wirklich nun der Sommer zurückkehren, aber eigentlich war es ja schon unser letzter Tag. Eigentlich ....
Die Wohnung war noch frei, das habe ich im Belegungsplan gecheckt. Wir steckten die Köpfe zusammen und waren uns schnell einig den Motorradurlaub noch um einen Tag zu verlängern. Auch seitens Michaela & Daniel gab es keine Einwände - wir konnten den morgigen Tag in vollen Zügen planen !
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St. Christoph am Arlberg
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Flexenpass
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Flexenpass
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Flexenpass
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Hochtannbergpass
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Hochtannbergpass
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Faschinajoch
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Dünserberg
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Dünserberg
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Furkajoch
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Furkajoch
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Furkajoch
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Furkajoch
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Brandner Tal
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Brandner Tal
Ötztaler ( 368 Kilometer )
Pfunds ● Prutz ● Fließ ● Arzl im Pitztal ● Oetz ● Kühtaisattel ● Sellrain ● Axams ● Hoadlstraße ● Axams ● Matrei am Brenner ● Brennerpass ● Sterzing ● Jaufenpass ● Timmelsjoch ● Sölden ● Oetz ● Roppen ● Jerzens ● Piller Höhe ● Prutz ● Pfunds
Na endlich ! Blauer Himmel, angenehme Temperaturen ... Tirol präsentierte sich heute von seiner besten Seite - leider aber nur beim Wetter wie wir im Laufe des Tages noch erfahren mussten !
Heute waren die Zweitausender dran, in Anlehnung an den jährlich stattfindenden Ötztaler Radmarathon nennen wir die Runde auch einfach nur "Ötztaler". Zunächst ging es durchs Kauner- und Pitztal nach Oetz, der schön zu fahrende Kühtaisattel sollte das erste Highlight des Tages werden - also schnell noch die Kamera drauf und genießen.
Tja, das war wohl etwas zu schnell, in der Auffahrt zum Kühtaisattel flog die Kamera in hohem Bogen durch die schöne Landschaft Tirols. Der Titel "Vollpfosten des Tages" geht dann wohl an mich, wie sich später herausstellte saß die Befestigungsschraube völlig daneben. Nachdem ich die GoPro dann von der Straße aufgesammelt habe ging es weiter zum Speicher Längental. Frank hatte meine alte Garmin Virb noch an Bord, schnell wurde sie an der FJR befestigt ( dieses Mal aber richtig ) und es konnte unvermittelt weiter gehen.
In Axams fielen uns etliche Motorradfahrer auf, die uns winkend und blinkend entgegenkamen - die Tiroler Rennleitung scheint also unterwegs zu sein. Wir bogen aber zunächst rechts auf die Hoadlstraße ab, eine Premiere für uns, denn bisher haben wir sie immer "rechts" liegengelassen. Die Hoadlstraße führt hinauf ins Skigebiet Axamer Lizum, fahrerisch nicht sehr anspruchsvoll, muss man aber mal gefahren sein.
Wir lagen gut in der Zeit und über die L12 sollte uns der Weg zur alten Brennerstraße führen. In Götzens wurde unser Vorhaben aber zunächst mal unterbrochen, vor einem Baumarkt winkten uns zwei weibliche Wegelagerer der Tiroler Polizei hinaus. Da wir in Ortschaften immer mit angemessener Geschwindigkeit unterwegs sind, waren wir uns keiner Schuld bewusst. Zunächst wurde etwas Smalltalk an den Tag gelegt, gefolgt von Führerschein-, Fahrzeugschein- und Verbandskastenkontrolle - soweit, so gut !
Nach knapp 20 Minuten wurden wir dann mit einer Ordnungswidrigkeit konfrontiert. Während der Sommerferien und angeblich auch an Feiertagen und zwischen den Feiertagen darf man etliche Landesstraßen nicht zum Transitverkehr benutzen ( Stichwort Sommerfahrverbote ).
Lange Rede - kurzer Sinn .... normalerweise kostet dieser Verstoß 90 Euro pro Person, aber in unserem Fall würde man sich mit 50 Euro gesamt zufrieden geben. Anscheinend macht in Österreich jede Dame Ihre Preise selbst :-)
Natürlich kam uns das mehr als spanisch vor, aber man hört ja immer wieder davon dass man nur den kürzeren ziehen kann, zumindest in diesem Moment. Bevor unsere Motorräder auseinandergenommen wurden, zahlten wir brav und machten uns wieder reisefertig. Binnen zwei Minuten waren die beiden Damen verschwunden, vermutlich hatten wir Ihnen gerade das Kaffeekränzchen finanziert ...
Also gut, erstmal nicht weiter drüber aufregen und das Motorradfahren genießen. Obwohl in Deutschland gestern Feiertag war, hielt sich der Verkehr auf dem Jaufenpass und auch auf dem Timmelsjoch in Grenzen. Blauer Himmel, Kurven ohne Ende ... trotz der beiden unerfreulichen Ereignisse haben wir alles richtig gemacht, denn eigentlich wären wir zu diesem Zeitpunkt ja gedanklich schon auf dem Heimweg.
Die abschließende Piller Höhe rundete diesen meist schönen Tag ab, bereits beim Einkehrbier wurde aber der Vorgang mit den beiden Damen in Uniform aufgearbeitet. Es brauchte keine 3 Minuten um es schwarz auf weiß vor uns zu haben, dass wir ordentlich verarscht wurden. Natürlich galt das Sommerfahrverbot nicht für Urlauber, natürlich galt es nicht an diesem Freitag und natürlich war auch die L12 nicht aufgeführt. Das sind drei Gründe auf einmal, wie beim Überraschungsei !
Um es vorweg zu nehmen, natürlich wandte ich mich zuhause per Mail an die Bezirkshauptmannschaft Tirol. Ziemlich kleinlaut wurde sich entschuldigt und zugegeben, dass die beiden Damen wohl etwas überambitioniert waren. Auch wurde uns der Betrag zurückerstattet, immerhin ... aber das Ganze kann den Vorgang auch nicht mehr retten ! So richtig Willkommen fühlt man sich in Tirol nicht mehr ...
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Oetz
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Kühtaisattel - Speicher Längental
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Kühtaisattel
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Axamer Lizum
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Hoadlstraße
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Jaufenpass
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Jaufenpass
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Timmelsjoch
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Timmelsjoch
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Timmelsjoch
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Timmelsjoch
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Timmelsjoch
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Piller Höhe
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Piller Höhe
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Piller Höhe
Kaunertaler Gletscherstraße ( 263 Kilometer )
Pfunds ● Prutz ● Kaunertaler Gletscherstraße ● Piller Höhe ● Arzl im Pitztal ● Imst ● Hahntennjoch ● Namlostal ● Kelmer Sattel ● Berwanger Sattel ● Fernpass ● Imst ● Landecker Tunnel ● Ried im Oberinntal ● Pfunds
Bonustag - und das bei herrlichstem Wetter !
Die Daten sprechen für sich: 26 Kilometer Länge, im Schnitt 10% Steigung, 29 Kehren, 1500 Höhenmeter, Passhöhe auf 2750 Meter ... natürlich spreche ich da von der Kaunertaler Gletscherstraße, Tirols schönste Er-Fahrung !
An der Mautstelle wurden zunächst 18 Euro fällig, kein Angebot, aber in diesem Fall lohnt es sich wirklich. Von Pfunds aus hatten wir ja keine lange Anfahrt, deswegen konnten wir auf der relativ freien Straße das Motorradfahren in vollsten Zügen genießen.
Oben auf dem Parkplatz wurden wir mit einer fantastischen Winterlandschaft belohnt, der Ausblick war wirklich lohnenswert ! Aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille ... der Gepatsch-Stausee schaut mit seinem sehr niedrigen Wasserstand schon recht gruselig aus, der Klimawandel ist in vollem Gange !
Nächste Station war das Hahntennjoch, landschaftlich und fahrerisch sehr reizvoll. Die kurvenreiche, enge Straße weist Steigungen von über 18% auf und ist natürlich bei Motorradfahrern sehr beliebt. Seit einigen Jahren hat hier das Land Tirol Fahrverbote für Motorräder eingeführt, bei denen das Standgeräusch über 95 dB(A) beträgt. Generell ist das völlig legitim, aber es gibt ja auch genügend PKW's die mit deutlich höherem Lärm durch die Gegend knallen. Aber diese Fahrzeuge sind in Tirol save, es geht mal wieder nur gegen die ach so bösen Motorradfahrer ! Aber das Thema hatten wir ja bereits gestern ...
Auch für das folgende Namlostal galt diese Regelung, aber was hier heute erlebten ließ uns fast den Kitt aus der Brille fallen. Darf ich vorstellen ? Neben Spielberg und dem Salzburgring hat Österreich eine neue Rennstrecke: das Namlostal. Hier wurde hirnlos durch die Gegend geheizt als wenn es kein Morgen gibt, wirklich ohne Rücksicht auf Verluste. Die Luft brannte vor Gummi und Metallabrieb der knieschleifenden, verkleideten Fraktion. Wie gestern schon im Sellraintal scheinen für Einheimische eigene Regeln zu gelten, bloss schnell weg hier !!!
Für uns ging es nun über den Fernpass und den Landecker Tunnel wieder zurück nach Pfunds, schließlich mussten wir noch packen und die Motorräder reisefertig machen. Die Motorradtour 2025 war zu Ende !
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Kaunertaler Gletscherstraße
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Kaunertaler Gletscherstraße
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Kaunertaler Gletscherstraße
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Kaunertaler Gletscherstraße
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Kaunertaler Gletscherstraße
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Kaunertaler Gletscherstraße
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Kaunertaler Gletscherstraße
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Kaunertaler Gletscherstraße - Gepatsch Stausee
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Kaunertaler Gletscherstraße - Gepatsch Stausee
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Hahntennjoch
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Hahntennjoch
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Hahntennjoch
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Namloser Tal
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Pfunds
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Abfahrt in Pfunds
Abreise mit dem Auto ( 772 Kilometer )
Pfunds ● Landecker Tunnel ● Imst ● Fernpass ● Heiterwang ● Grenztunnel Füssen ● Ulm ● Stuttgart ● Karlsruhe ● Darmstadt ● Wiesbaden ● Limburg ● Köln ● Wuppertal ● Essen
Die Geschichte der Rückfahrt ist schnell erzählt.
Um kurz vor sechs machten wir uns auf den Weg in Richtung Heimat. Über den Fernpass und dem Grenztunnel Füssen gelangten wir ganz entspannt wieder nach Deutschland. Auch die Kontrolle an der Grenze hielt uns nicht sehr lange auf.
Leider wurde es dann ab Frankfurt recht zäh, ein stetiges Stop-and-Go war die Folge. Alles in allem war die Rückfahrt aber völlig in Rahmen. Schnell wurden die Motorräder abgeladen, morgen früh war ja wieder Arbeiten angesagt. Der Alltag hatte uns wieder !
Fazit
Auch wenn wir uns besonders in der ersten Wochenhälfte besseres Wetter gewünscht hätten, unterm Strich war es dennoch eine schöne Motorradwoche !
Durch die Verlängerung um einen Tag konnten wir noch 2 schöne Touren fahren, landschaftlich hat Tirol natürlich einiges zu bieten.
Aber ... wie schon im Text erwähnt scheint es mit dem Bundesland Tirol nicht mehr zu passen. Ich mag Österreich sehr, aber als Motorradfahrer fühlt man sich nicht wirklich mehr Willkommen. Die Entschuldigung im Nachgang ist ja schön und gut, aber moderne Wegelagerei braucht man im Urlaub nicht wirklich. Schade !